Tipps zur Bierzeltgarnitur

Die praktische Lagerung und Pflege der Bierzeltgarnitur haben wir ja bereits schon kurz angesprochen. Genau diese Punkte möchten wir noch einmal genauer ausführen. Im Endeffekt gibt es dabei nicht viel zu beachten. Einige kleinere Punkte machen jedoch Sinn, damit die Freude an der Bierzeltgarnitur über viele Jahre ungetrübt bleibt. In den Monaten, wo die Möbel nicht genutzt werden, empfiehlt sich eine dunkle und sichere Lagerung. In Frage kommen dafür Keller, Garage, Dachboden oder zum Beispiel der Geräteschuppen. Wichtig ist nur, dass die Räumlichkeiten optimalen Schutz vor Feuchtigkeit bieten. Wer darauf nicht achtet, muss unter Umständen mit Schimmelbefall rechnen.

Auf die Temperatur achten

Dieses betrifft vor allem die Lagerung im Keller. Die Temperaturunterschiede sollten nicht zu groß sein. Die Bierzeltgarnitur ist meistens größtenteils aus Holz hergestellt. Ein Werkstoff, der bei Temperaturen gerne arbeitet. Genügend Luft sollte rund um das Holz zirkulieren. Das bedeutet, dass die Möbel niemals direkt an eine Wand gestellt werden sollten. Immer an ein paar Zentimeter Abstand denken.

Die langen Bänke können in den meisten Fällen wohl am besten lehnend an die Wand (hochkant) gestellt werden. Zwischen Boden und Möbelstück sollte dicke Pappe oder Styropor liegen, damit die Sachen vor der Bodenfeuchte geschützt sind. Alternativ bietet sich auch eine Wandhalterung zur Befestigung an, wodurch die Teile platzsparend horizontal an der Wand gelagert werden können. Im Handel lassen sich unterschiedliche Modelle dazu finden.

Bierzeltgarnitur aus Kunststoff

Bei Möbeln aus Kunststoff gibt es noch einige zusätzliche Punkte zu beachten. In der Regel weisen diese Möbelstücke aber keine Probleme mit Feuchtigkeit auf. Es empfiehl sich jedoch die Stücke vor der Einlagerung gründlich zu reinigen. Schutzhüllen können dabei eine gute Empfehlung sein.

Vor der Einlagerung

Bevor es an die Einlagerung geht, sollten die Möbelstücke noch ein letztes Mal gründlich gereinigt werden. Dabei reicht es in der Regel aus, die guten Stücke mit einem Handfeger abzubürsten und mit einem nassen Lappen noch einmal gründlich zu säubern. Die Flächen sollten aber vor der Einlagerung gründlich trocknen, damit es zu keinen späteren Feuchtigkeitsschäden kommt.

Bei vorhandenen Scharnieren ist es sinnvoll, diese vor der Einlagerung und danach ein wenig zu ölen, um ein späteres Quietschen zu verhindern. Ansonsten sollten Scharniere grundsätzlich vor Staub und Schmutz geschützt werden.

Nach der Einlagerung

Kommt dann der Zeitpunkt, wo die Möbelstücke wieder ans Licht geholt werden, gibt es bei Holzmöbeln eine kurze Vorbereitung.  Alle 2 Jahre sollten diese mit einer neuen UV-Lasierung behandelt werden. Besonders dann, wenn die Sonneneinstrahlung am Stellplatz hoch ist und keine Schirme zum Schutz aufgestellt sind. Dünnschichtige Lasuren schützen nicht nur vor der UV-Strahlung, sondern auch vor Nässe und Feuchtigkeit. Immerhin sollte beim Aufstellen alles perfekt sein. Die Gäste achten manchmal auf jedes Detail und beim genüsslichen Biertrinken, beim Klönen oder beim Kartenspielen, ist es wichtig, das sich niemand verletzt. Denn manchmal sitzen auch Kinder auf den Bänken. Während die Erwachsenen vielleicht darüber sinnieren, was sie über Poker wissen müssen, spielen die Kinder gerne mit ihren Fingern. Kratzer oder kleine spitze Schrammen können dann schnell zu Verletzungen führen.

Vor dem Aufstellen können zudem einfach Schrammen und Kratzer ausgebessert werden. Kratzer können zum Beispiel einfach abgeschliffen werden. Kleinere Stellen sollten aber nur kaschiert werden. Beim Abschleifen unbedingt daran denken, die Stellen neu zu Versiegeln. Im Handel finden sich zudem gute Kitt- und Spachtelmassesets, mit denen kleine Schrammen problemlos ausgebessert werden können. Auf geölter oder gewachster Oberfläche kann ein Kratzer sogar ganz einfach auspoliert werden.

 

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